Nutzung digitaler Medien

Grundsätzlich handelt es sich bei Medien um jegliche Mittel des Kommunikations­aus­tausches oder der In­for­ma­tions­vermittlung. In den folgenden Zielen handelt es von der stetigen Weiterentwicklung und deutlichen Veränderung des Nutzverhaltens über die Generationen der letzten Jahrzehnte.

Seit den 1960er Jahren hat sich die technologische Medienlandschaft stark weiterentwickelt, was zu einer Fragmentierung der öffentlichen Aufmerksamkeit geführt hat. Die Vielzahl an Mediendiensten bietet den Konsumenten eine große Auswahl und verändert die Gewohnheiten der Gesellschaft bezüglich Informationsbeschaffung und sozialem Austausch über Medien.

Die jüngeren Generationen wie die Generation Y (geboren: 1981-1996) und die Generation Z (geboren: 1997-2012) zeigen eine wachsende Affinität im Umgang mit Medien, da sie mit digitalen Technologien aufgewachsen sind. Auch die Generation X (geboren: 1965-1980) und teilweise sogar die Babyboomer haben ihre Medienkompetenz ausgebaut und sich auf die neue Medienvielfalt eingelassen.

Die Bedeutung und Präsenz dieser Medien im alltäglichen Leben ist deutlich gestiegen, da sie von der großen Mehrheit leicht abrufbar sind. Für die "digital Natives" der Generationen Y und Z ist dieser Zustand Normalität, birgt jedoch auch Gefahren wie Cyberbullying, Falschinformationen, Datenmissbrauch und digitale Süchte. Eine geschulte Medienkompetenz ist daher notwendig, um Medien gesund nutzen, einordnen und verarbeiten zu können.